Geschichte
In den Urkunden des 13. und 14. Jahrhunderts erscheint der Name des Ortes und Kirchspiels Haddeshusen (Hateshusen, Hadeshusen, Haddeshausen, Hatteshusen), während gleichzeitig der Name Hoyershausen (Heygershausen, Heigershausen) nicht auftritt.
1413 taucht zum ersten Male der neue Name auf. Im 15. und 16. Jahrhundert treten dann beide Namen auf, aber die Erwähnung des alten Namens Haddeshusen bedeuten keinen Gegenbeweis, daß im 15. Jahrhundert der Name Haddeshusen dem neuen Namen Hoyershausen gewichen ist.
Die späteren Hinweise wiederholen nämlich lediglich ältere Lehnsformeln, eine im Lehnsrecht der damaligen Zeit übliche Weiterführung alter Lehnstexte, die vielfach den inzwischen eingetretenen Veränderungen nicht Rechnung trugen.
Welche Bedeutung dieser Namenswechsel, für den ein vergleichbarer Vorgang an anderem Ort unbekannt ist, besitzt und welche Beweise für die Identität von Haddeshusen und Hoyershausen vorhanden sind, dürfte von Interesse sein.
Wilhelm Hartmann hat als erster den Namenswechsel vermutet, als er entdeckte, dass in dem Archidiakonatsverzeichnis vom Jahre 1481 der Name Hoyershausen fehlt und stattdessen die später nicht mehr nachzuweisende Pfarre Haddeshusen genannt ist.
Barner, der diese Vermutung veröffentlichte, schränkte die Aussage allerdings ein mit den Worten: "Das ist möglich, wenngleich es auffällt, daß dieser Ort, der allerdings unter einem anderen Archidiakonat  begegnet, von den übrigen Kirchorten des Archidiakonats Rheden durch den Bergzug der Külfe getrennt ist, aber doch auch wieder mit Dedessen ( = Dehnsen ) heute noch kirchlich zusammengehört.
Haddeshusen war 1338, 1427 (Pfarrer als Zeuge bei einem Landverkauf auf dem Send zu Elze) und noch 1511 Pfarrort, scheint aber dann verschwunden oder in Hoyershausen aufgegangen zu sein. "Einen sicheren Beweis für die Namensänderung liefert das1565 von Pastor G r o v e n i u s angelegte, älteste Kirchenbuch von Hoyershausen, dessen beigefügtes "Corpus bonorum" (Güterverzeichnis) auf der ersten Seite mit den Worten beginnt:
"Patroni huius ecclesiae, quae est in Haddeshusen: Infantia Salva'toris Maria m(ate)r, eius Chr(ist)i sanctiss(imi)Magi(stri), S(anctus) Casp(ar), Balthasar, Melchior v,(==und) S(anctus) Lambertus."
Die Übersetzung lautet: Schutzheilige dieser Kirche, die in Haddeshusen liegt, sind: des Heilandes Mutter Maria und die allerheiligsten Lehrer Christi, die Heiligen Caspar, Balthasar, Melchior und der Heilige Lambertus.
Diese Nachricht hat Pastor Grovenius einem heute nicht mehr vorhandenen - Verzeichnis entnommen "so eircitercentum (= ungefähr vor 100 Jahren) ein Pastor geschrieben haben soll mit Namen Johan I s e r. "Auch hierdurch bestätigt sich der Zeitpunkt des Namenswechsels. Zugleich wird aber nachgewiesen, dass die Kirche von Hoyershausen nicht nur die Tradition der Kirche von Haddeshusen fortgeführt hat, sondern dass das Kirchengebäude das gleiche ist, das die Tradition der Schutzheiligen bis zur Reformation besessen und fortgeführt hat.
Das Eigentum des Stifts Gandersheim, das in einer Größe von 6 Hufen in Hoyershausen lag und mit den das Stift 1493 Heinrich von S t e i n b e r g belehnte, lässt sich in Urkunden von 1289, 1298, 1413 und 1487 als das gleiche nachweisen, das zu dieser Zeit in Haddeshusen lag und die gleiche Größe von6 Hufen umfasste. Die Lage, Größe und Gestalt des Kirchhofes in Hoyershausens lässt den Schluss zu, dass der Kirchbezirk in Hoyershausen sehr alt ist, älter jedenfalls als der Zeitpunkt der Namensänderung, wie weiter unten gezeigt werden soll.
Damit ist der Beweis erbracht, dass Hoyershausen ursprünglichen Namen Haddeshusen trug und beide Namen den gleichen Ort bezeichnen, dieser bis zum 15. Jahrhundert, jener seit dem15. Jahrhundert. Den Grund für diesen Namenswechsel kann man nur vermuten. Da entscheidende geschichtliche Vorgänge aus dieser Zeit nicht bekannt sind, die zu einer ähnlichen Namensänderung hier oder an irgendeinem anderen Ort Veranlassung gegeben haben, da außerdem die Umsiedlung des wüsten Ortes in der Feldmark von Hoyershausen in einer früheren Zeit geschehen sein wird, ist es wohl richtig, lediglich dem Namen Haddeshusen selbst den Grund für seine Änderung zu suchen.
Weshalb der Name Haddeshusen unerwünscht geworden war, liegt vielleicht daran, dass man in jener Zeit seine naheliegende Ableitung von dem Namen "Hatto" nicht mehr kannte, sondern ihm eine Bedeutung unterlegte, wie wir es heute noch bei einem ungewöhnlichen Namen tun, die den Sinn des Namens entstellt.
Es liegt also nahe, anzunehmen, dass man dem Namen "Haddeshusen" in volkstümlicher oder gar gelehrter Weise den Sinn unterschob: "die im Hades(= in der Hölle) hausen." Das wäre ein einfältiger Grund für den erstaunlichen Namenswechsel, der aus dem Zeitgeist und dem Charakter der Bevölkerung seine Erklärung unschwer finden kann.
Anstelle eines Beweises möge daher diese Deutung als mögliche Lösung des Rätsels der Namensänderung gelten. Der Name Hoyershausen ist jedenfalls kein alter und leitet sich nicht, wie Graff annahm, als Haus des Hoyer von dem Namen Hugo ab. Die neuzeitliche Form des Namens ist sowieso nicht zur Deutung geeignet. Da der Ort in der ältesten Schreibung als Heiershusen erscheint, ist die Deutung Dorf der Hirten, sehr viel naheliegender Hoyershausen.
Das Dorf Hoyershausen, das bis heute ein kleines Bauerndorf von etwa 50 Häusern geblieben ist, und dessen Höfe noch im17. Jahrhundert die Größe von 25 bis 40 Morgen hatten, hat zweifellos in der früheren Zeit im wesentlichen Viehwirtschaft getrieben.
Sein Name ist mit großer Wahrscheinlichkeit als "Dorf der Hirten" zu deuten. Erst durch eine Rodung, des Niederungswaldes im 18. Jahrhundert und die Verkoppelung der Änger und Ödländereien im 19. Jahrhundert sind Bauernhöfe entstanden, die in der Größe von 100 bis 120 Morgen bestehen. Das Dorf selbst hat im Laufe seiner Geschichte viele Veränderungen erfahren, einmal durch die Kirchengründung, vermutlich im Hochmittelalter, dann durch die Aufnahme des wüsten Ortes "Scheppelhausen" sicherlich vor 1400 und schließlich durch die Verlegung von Hofstellen aus der engen Dorflage an den Rand des Dorfes, befördert durch zahlreiche Brände.
a) Der Kirchhof
Der alte, um die Kirche gelegene Kirchhof ist nur noch zu einem kleinen Teil erhalten geblieben; ursprünglich wird seine Ausdehnung sehr viel größer gewesen sein. Wenn man die in anderen Kirchorten ähnlich liegenden Verhältnisse zum Vergleiche heranzieht, dann darf man auch für Hoyershausen annehmen, dass die Kirche (oder genauer der Altar der ersten Kirche) den Mittelpunkt eines fast kreisrunden Kirchhofes bildete: Die Straßen, die um den Kirchhof herumführen, zeigen noch immer ziemlich deutlich an, wo einstmals die Kirchhofsgrenze lag.  

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Es war üblich, dass auf dem Kirchhof, wenigstens an seinem Rande, geistliche Gebäude Platz fanden. So ist die Küsterei, die sich zum Schulgebäude entwickelte, auf dem ehemaligen Kirchhof zu finden. Dieses Grundstück hat dann fast die Hälfte des einstmals recht großen Platzes als Hausgrundstück und Garten abgetrennt.
Das Pfarrhaus, das bei der Kirchengründung üblicherweise nicht auf dem Kirchhof gelegen haben kann, sondern etwa an der Stelle der alten Pfarrscheune, hat sich ebenfalls näher an die Kirche herangebaut, um den Pfarrgarten nicht zu verkleinern. Dass schließlich noch die Bödnerstelle Nr. 23 den Winkel zwischen Pfarrgarten und altem Kirchhof einnimmt, ist für die Entwicklung unserer niedersächsischen Dörfer typisch..
Diese etwa im 16. Jahrhundert entstandenen Stellen leiten ihren Namen von ihrem Haus, der "Bude" her, so wie die Köthner, die aus alter Zeit stammen, ihren Namen von der Kothe (Kathe) tragen, die sie bewohnen. Unter einer Bude ist im Gegensatz zur bäuerlichen Hofstelle ein Haus ohne Hofraum zu verstehen. Die Bödener sind Besitzer von Hausstellen ohne Land. Deshalb ist die Lage dieser Bödenerstellen kennzeichnend für ihre Ansetzung. Sie erwarten keine Rechte am Allmendebesitz und haben deshalb bei der Verkoppelung nur mit großen Schwierigkeiten die Aussonderung eines Bödeneranteils aus der Verkoppelungsmasse erreichen können.
b) Der alte Dorfkern
Die Straßen, die ihn umgeben, kennzeichnen den einstigen Knick, die ehemalige Dorfumwehrung. Jedes Dorf musste sich ursprünglich gegen das wilde Tier durch einen Knick schützen, der erst in der Neuzeit dem Bedürfnis nach Straßen und Wegen gewichen ist. Der große Zuwachs an Ackerland durch Aufteilung der Allmendegründe, Rodung von Wald und Nutzung des Ödlandes vergrößerte die Betriebe so stark, dass die Verlegung der Hofstellen an die Hauptstraße und rings um den Pfarrbezirk die gegebene Entwicklung des Dorfes wurde.
Weil diese Gründe für Hoyershausen besonders im Vordergrunde stehen, während Brand und Kriegsverheerungen vielfach nur die Ursache zur Änderung der Hoflage geworden sind, ist es nicht leicht, die Form des alten Dorfes zu bestimmen. Folgende Einzelheiten kennzeichnen die Dorfentwicklung:
Der Pfarrmeierhof Nr.4 liegt südlich der Gasse, die zwischen den Häusern Nr.19 und 20 hindurchführt. Diese Gasse ist die südliche Grenze des Dorfes gewesen. Die Bildung des Pfarrmeierhofes, also Ausscheidung des eigentlichen bäuerlichen Pfarrhofbetriebes aus der Bewirtschaftung durch' den Pfarrer, der nur noch geringe Reste wie Gärten und Wiesen in Eigenbewirtschaftung behielt, ist sicherlich ein Entwicklungsvorgang, der bei der Kirchengründung nicht vorgesehen war. Aber auch die anderen südlich des Dorfknicks aus dem Dorfkern verlegten Höfe scheinen hier auf kirchlichem Grund und Boden gebaut zu sein und so Hofzinsabgaben an die Pfarre bzw. Kirche gezahlt zu haben.
Das ist insbesondere für die Höfe Nr.21, 10 und 11 nachweisbar. Das trifft auch für die Hofstellen nördlich des Pfarrgartens zu, nämlich die Höfe Nr.8, 13, 14 und 15. Die Kirche scheint, wie auch in anderen Orten, den Baugrund für die Dorferweiterungen hergegeben zu haben. Die Höfe, von denen ein zeitweises Wüstwerden überliefert ist, haben alle ihre Hofstellen außerhalb des alten Dorfkerns.
Hof Nr. 5 ist 1689 wüst, Hof Nr. 3 ebenfalls. Der geteilte Swartenhof, der die beiden Köthnereien Nr.13 und 14 abgegeben hat, ist an der Stelle der Hofstelle Nr. 18 als dem Resthof im Dorfkern zu vermuten. Wie weit durch die Verlegung des wüsten 'Ortes Scheppelhausen das Dorf erweitert worden ist, ist nicht nachweisbar, zumal Höfe in Hoyershausen lediglich Ländereien einiger Hofstellen des untergegangenen Ortes übernommen haben können, ohne dass eine Umlegung von Hofstellen erfolgte.
c) Die Höfe
Die um 1750 entstandene Feuerversicherung (Brandassekuranz) verzeichnete die Höfe in ihren Listen und nummerierte sie. Daraus entwickelten sich die Hausnummern, die noch heute in Gebrauch sind. Die Nummern 1 bis 3 bezeichnen die Meierhöfe, von 8 bis 21 die Köthnereien, 22 bis 26 die Bödener, danach die Anbauerstellen, Pfarre, Pfarrwitwenhaus (heute Neue Schenke), Schule und so fort.
Ursprünglich waren 8 Vollmeierhöfe vorhanden, von denen einer, der im Lehnsbesitz der Familie Schwartze war, im 16.Jahrhundert in drei Köthnereien aufgeteilt wurde. Diese Höfe lassen sich am weitesten zurückverfolgen, weil sie ihrer Abgaben an die Kirche wegen bis zur Zeit der Ablösung im 19. Jahrhundert in den Akten der Pfarre verzeichnet sind.
Da die Amtslagerbücher im letzten Kriege im Staatsarchiv Hannover ein Raub der Flammen wurden, ist es nicht mehr in allen Fällen gelungen, mit anderen Hilfsmitteln die Geschichte der kleineren Hofstellen bis in das 17. Jahrhundert zu gewinnen.
d) Die Feldmark
Die alte Feldmark aus der Zeit vor der Verkoppelung zeichnet sich dadurch aus, wie alle Feldmarken des Tales zwischen Külf und Duinger Berg, dass breite, feuchte Wiesenstreifen, sogenannte Sieke; durch die zumeist ein gewundener Bachlauf führte, das Land durchteilten. Diese Sieke, also die Bachläufe selbst, sind die ältesten Wege gewesen und haben auch später, als man die Wege besser befestigen konnte, die Richtung der Wege bestimmt. Daneben gab es nur Pads oder Trampelpfade, die z. T. quer über die Äcker führten, aber eben nur Fußsteige waren, die der Wegabkürzung dienten. Feldwege in unserem Sinne gab es nicht. Durch den Flurzwang (Dreifelderwirtschaft), wurde dafür gesorgt, daß bei der Bestellung die entfernteren Felder zuerst, bei der Ernte die näher gelegenen zuerst in Angriff genommen wurden. Noch heute ist das Hauptsiek der Hoyershäuser Feldmark erhalten. das die Klindwiesen darstellt, in denen sich die Flachsrotten befand und durch das noch immer der Hauptweg an Lütgenholzen vorbei nach Brüninghausen führt. Es wird von dem Belberbach durchflossen. An den Sieken lagen die Dörfer, und fanden hier die Weiden für ihr Vieh.
Die Äcker bildeten sich auf den höher gelegenen trockeneren Stellen. Das beschriebene Siek teilte sich bei Hoyershausen in das Meiersiek, das den Weg nach Rott bildete und das Eicksiek, das den Weg nach Lübbrechtsen aufnahm. Durch die Kirchengründung entstand die Aufgabe, der Kirche einen großen, dorfnahen Kirchhof zu geben. Dadurch wurde das Siek durchbrochen. Gleichzeitig nahmen Pfarrhof und Pfarrhaus weitere Teile des dorfnahen Sieks in Anspruch.
Außer diesem Hauptsiek bestand in der Feldmark ein weiteres Siek, das durch die kurze und lange Dehne, die Pferdedehne, die Ochsenwiese und die Bauerwiese gebildet wird. An diesem Siek lag der wüste Ort Scheppelhausen. Ferner ist ein Kennzeichen der Hoyershäuser Feldmark die Abgrenzung gegen die Lütgenholtenser Feldmark durch eine Landwehr, die durch einen Knick gebildet wurde, da hier die Landesgrenze gegen Braunschweig-Wolfenbüttel gesichert werden musste. Der Knick, die Knickwiesen, und der Schieferstein geben die Richtung des Verlaufs an und zugleich die Grenze der alten Feldmark. Gegen Rott und Lübbrechtsen war die Feldmark offen.
Der Zehnte aus der Feldmark Hoyershausen, der der Pfarrbesoldung diente, blieb der Pfarre bis zur Ablösung erhalten. Lediglich die Äcker des Hofes Nr. 6, der die Pfarre Banteln zum Grundherrn hatte, und einzelne Teile der Ländereien des Hofes Nr. 3 (Grundherr v. Wrisberg zu Limmer) hatten den Domherren zu Hildesheim den Zehnten zu leisten. Zur Zeit der Reformation war der berühmte Großvogt des Amtes Calenberg, Conrad Wedemeier, mit der Pfarre von Hoyershausen belehnt, er befand sich also im Genus der Einkünfte, aus denen er wiederum den Pfarrer als seinen Beauftragten zu besolden hatte. Es ist verständlich, dass die Reformation dieses Lehnsverhältnis nicht sofort lösen konnte. Da aber die Einkünfte für den Unterhalt einer Pfarrfamilie zu gering waren, gelang es schließlich doch, die gesamten Einkünfte aus der Pfarrdotation wieder dem Pfarrstelleninhaber zurückzugewinnen. Dieses ist ein Vorgang, der wegen seiner Seltenheit besonderer Erwähnung verdient. Meistens waren die Zehnten längst verloren gegangen und entweder geistlichen Stiftungen oder weltlichen Herren übereignet, ohne daß sie ihrem ursprünglichen Stiftungszweck wieder zugeführt werden konnten.
Die Flurnamen und ihre Bedeutung
Külffeld · Feld am Külf (Rergeug) Twierweg Querweg
Auf den Dreistüdten
Glockenvriese
Die schwarze Wiese gehört 1827 der Familie Schwarze Hof Nr.19
Blinnenkamp gehört 1827 Conrad Blinne, Bädener Nr.24
Aspelahde Aspe = Espe (Baum), Lah = Wald Leichenweg
Der Weg, den die Leiche von Dehnsen über den Külf zum Friedhof nahmen.
Lader Holzweg vergl. Aspelahde
Kleiner Knick Knick = Hecke als LandwehrDer obere, mittlere, 1565 in äem middelen, nedderen Klinte untere Klind
Klindwiesen, Klindfeld
Das Hauptsiek der Feldmark
Heerwiesen, Herrwiesen Wiesen, deren Ertrag dem Landesherrn zu kamen (zur Unterhaltung des Heeres vergl. Reuteranger)
Auf dem Mühlenhof 1565 Molenhoff, vielleicht die Lage einer Mühle
ScheppeLhauser Weg Fußsteig zum wüsten Ort Scheppelhausen quer über das MittelfeldMittelfeld 1565 Midrlel£eld,1664 MittelfeldLandwehr 1565 na der Landwert schetendeOchsenwiese
Bauerwiese
Die lange, kurze Dehne Siek in der Nähe der Ortslage von Seppelhausen
Pferdeddehne
Bei der Wasserfurche
Kaspauls Wiese. genört 1823 der Familie Kaspaul Hof Nr.5Schlagenkamp vergl. Schlagenweig in Lütgenholzen
Knickwiesen
Knick der Knick als LandesgrenzeHorst 1565 up der Horst, an der Horst
Eickhoff Eichenhof, kleiner Eichenhestand
Ebenkamp vergl.Forstort Ebene in Lütgenholzen
Osterlocienkamp nach der Bestellung mit Luzerne
Zwölfkamp Bei der Vermessung 1850 nicht 12, sondern 17 Morgen groß.Auf den neuen Äckern
Frauenkamp Ein Kamp, der bis zum Frauentag, dem 15. August beweidet werden durfte.
Hainebüchengrund Siek, das den Weg von Scheppelhausen nach Lübgenholzen bildete.
Auf den Schiefersteinen In der Karte der Hannoverschen Landes-Schäferstein
Aufnahme 1786 "Schefelstein' ·genannt, daher wahrscheinlich mit dem Ortsnamen "·Scheppelhausen" in Beziehung zu setzen.
Pilzsiek Grenze der Feldmark von Scheppelhausen
Uhlenkamp Heidkaznp mittelalterliches Rodungsland
Mittelkamp 1834 bei der Teilung der Gemeinheiten als Kuhweide
Hoyershauser Teilland zum Ackerland geschlagen.
Mehndeweg 1565 Meneweg, Weg zu den Gemeinheits- ängernBuhkampsfeld Buh oder Büh, Bezeichnung für einen Landrücken
Meehte 1565 Menekamp,
Bedeutung Meinte im Sinne von Gemeinheitsland
Jacobskamp Kamp, der bis Jacobi, dem 25. Juli, beweidet werden darf
Das kleine Holz Waldstück am Ende des Meiersieks
Diehkamp 1565 Dyekamp, Bedeutung fraglich (Thiekamp, Teichkamp)
Reuteranger vergl. Heerwiesen
Meiersieke Siek, das den Weg nach Rott bildete
in den Strängen 1565 de Strenge, Ableitung von Strang wahrscheinlich
Krümpel winkliges Ackerland
Bruchacker, Bruchfeld 1565 Brockfeld, zwischen Meiersiek und Eicksiek, ehemaliger Bruch offensichtlich Grasweg jüngerer Weg, als der Eingang zum Dorf durch die Randbebauung des Pfarrbezirks nicht mehr vom Meiersiek her möglich war
Rotter Weg Weg nach RottIsackerfeld 1565 Ysacker, bedeut Eisacker, im Winter gefährdet
Eicksiek 1565 genannt, Eichensiek, Weg nach Lübbrechtsen
Brudersteigweg Die Deutung als Weg, den die Mönche "Brüder" nahmen, ist abwegig, Es handelt sich um einen Steig üher das Bruch als Fußweg nach Rott.
Hakenspring an der Feldmarksgrenze nach Lübbrechtsen wo ein Arm der Ahe, die Hake, entspringt
Auf der Höhe 1565 an der Hoge und hinter der Hoge, 1664 an der Höhe nicht mehr gebräuchliche Flurnamen
Papenwische bedeutet Pastorenwiese
Mohrwysche Grundacker - Scherffacker - Hoher Kamp - Hoppenburg - Bockkamp - By den Rischen 4.
Scheppelhausen
Der Scheppelhauser Weg führte, wie die Karte der alten Feldmark erkennen läßt, als Fußweg über das Mittelfeld nach dem einstigen, etwa vor 1400 wüst gewordenen Ort. Der Weg endete zwischen der kurzen Dehne und der Pferdedehne und wies hier Formen auf, die noch die alte Ortslage unschwer erkennen ließ. Außerdem läßt die Führung des Sieks "Die Dehne" und die Verbindung durch den Hainebüchengrund nach Lütgenholzen ebenso sicher den Platz des ehemaligen Dorfes erkennen.
Dieser wüste Ort hat im Gegensatz zu den Feststellungen von Paul Graff 23) auch seinen urkundlichen Niederschlag gefunden. Allerdings ist die Namensform verändert. Ursprünglich hieß die Wüstung "Sibelyhusen", wie das älteste Kirchenbuch von Hoyershausen berichtet, das von dem "Sibelyhuser Ampt oderrlnger", "In Sybelihusen der Kerkhof", "de Capellenhof zuSybelyhusen" und "eine Hufe Landes, belegen ym Sebelihuser Velde" berichtet. Diese Angaben hat Pastor Grovenius in seinem Corpus bonorum verzeichnet, auf einem älteren Register fußend, dessen Aussagen ihm aber gerade in diesem Punkte unklar geblieben sind.
Unter einem Kirchhof ist nicht ein Kirchhof in unserem heutigen Sinne zu verstehen; vielfach hat man die Lage des wüsten Ortes mit der Bezeichnung Kirchhof belegt. Auf jeden Fall kennt Pastor Grovenius im I6. Jahrhundert weder den Ort noch seine Lage. Das gleiche gilt von der Besitzergreifung des Amtes Lauenstein vom Jahre 1589, wo der Amtmann symbolisch auch von der Feldmark von "Sellighausen"  dieweil kein Tye daselbst vorhanden" durch Aufspießen eines Erdklumpens aus dem Anger Besitz ergreift. Der Untergang des Ortes - nach ähnlichen Vorgängen an anderen Orten geurteilt - muß bereits vor 1400 erfolgt sein und lebt dementsprechend im Reformationsjahrhundert lediglich noch in einzelnen Flurnamen, die aber durch die Überlieferung, insbesondere die mündliche Weitergabe bedeutsamen Wandlungen unterworfen sind.
Wenn der Name über Seblingehusen, Seplehausen, Seppelhausen abgewandelt ist, um schließlich als Scheppelhausen in den Karten des 19. Jahrhunderts seinen Platz zu finden, so ist die Veränderung zu verstehen. Aus Abweichung der Anfangs- und Endform auf zwei wüste Orte In der Feldmark von Hoyershausen zu schließen, ist unmöglich.
Einmal weist die Flur nur auf eine solche Stelle hin, zum anderen darf man die Wiedergabe der Flurnamen in den folgenden Jahrhunderten nicht kritisch nehmen. Bekannt sind zahlreiche, manchmal recht widersinnige Entstellungen, die nicht nur auf Hörfehlern beruht haben, sondern z. T. auch auf mangelnden Verständnis. Wenn die Namensform Scheppelhausen gleichwertig den älteren Namen an die Seite gestellt wird, so deshalb weil sie tatsächlich unserem heutigen Wortempfinden mehr entspricht. Ob man den Namen des. Ortes von dem Worte sibelen = sieben; durchsieben oder von einem Personennamen Sibylle, Sibod ableiten kann, bleibt dahingestellt. Das Wüstwerden des Ortes kann mit den Grenzstreitigkeiten in Zusammenhang gebracht werden, zumal das benachbarte Lütgenholzen ebenfalls ein wüster Ort war, der allerdings wiederaufgebaut wurde. Der Umfang der Feldmark lässt sich nicht mehr in alle Einzelheiten festlegen. Auffallend ist aber, dass einige Höfe in Hoyershausen nur in der Nähe der wüsten Ortslage oder wenigstens vorwiegend hier ihr Äcker gehabt haben, während sie in anderen Feldmarksteilen keinen Besitz hatten. Im einzelnen handelt es sich um folgende Höfe:
1. Vollmeierhof Nr. 6.
Die nahe Lage des "Zwölfkampes", der mit 17 Morgen den größten Kamp der ganzen Feldmark bildete und die Konzentration, der Flurstücke dieses Hofes im Raum der Wüstung scheinen seine Herkunft eindeutig zu beweisen
Vorwiegend liegen die Stücke im Schlagenkamp und im Horstfelde.
Die alte Hofstelle, auffallend durch ihre Form wird im Flurstück Nr. 691 "die Pferdedehne" vermutet.
2. Vollmeierhof Nr. 3.
Die Konzentration der Flurstücke in der Nähe der Wüstung und der 4 Morgen große "Osterlocienkamp" sprechen dafür. Die ehemalige Hofstelle wird in dem Flurstück Nr. 925 "die kurze Dehne" vermutet.
3. Eine weitere wüste Hofstelle wird in den Parzellen Nr. 926 "die kurze Dehne" und Nr. 923 vermutet, wobei es auffällt, daß diese Stücke als einzige des Grafen von Wrisberg in Brunkensen in der Hoyershäuser Feldmark gehört haben. auch diese Hofstelle zeigt wie die beiden vorigen die typische halbkreisförmige Begrenzung.
4. Köthnerei Nr. 8.
Auch bei diesem Hof ist die Häufung der Flurstücke in der Gegend der Wüstung bemerkenswert. Das Flurstück Nr. 692 "der Schlagenkamp" zeigt die Formen, die eine ehemalige Hofstelle vermuten lassen. . Damit ist die Größe des wüsten Ortes hinreichend gekennzeichnet. Die Lage der Höfe zueinander entspricht etwa dem Ortsbild von Lütgenholzen. Ein Besonders hohes Alter ist bei dieser Rodungssiedlung nicht anzunehmen.

(Nachtrag)
Im Jahre 1760 wurden im Lütgenholzer und Hoyershäuser Külf Bleiglanzerze entdeckt. Die damalige Regierung wurde aufmerksam. Man sandte Bergleute aus Clausthal, die bis 1787 schürften.
 Die Erzproben im Hoyershäuser Külf ergaben 1/2 Lot Silber und 84 bis 86 Lot Blei auf einen Zentner Erde. Da man aber bald feststellte, daß es sich bloß um Nester handelte, gab man die Arbeit 1790 wieder auf.
Man versuchte noch, ob die Duinger Töpfer vielleicht die Bleierze zur Glasur gebrauchen konnten. Aber die dadurch hervorgerufene Glasur war von sehr schlechter Beschaffenheit, somit wurde letztlich die Schürfung eingestellt.
In den Jahren 1812/14 wurde wieder im Külf nach Blei geschürft, das Erz wurde in den Harz gesandt und dort verarbeitet; 1879 bildete sich eine Gesellschaft dafür, die aber wenig später zahlungsunfähig war. Desgleichen ließ das Inflationsjahr 1923 derartige Pläne aufleben, die aber über die ersten Versuche nicht hinauskamen.

Einwohnerzahlen Hoyershausen:
1848 - 333 Personen
1919 - 291
1925 - 259

Lübbrechtsen (zo). Befindet sich auf dem Friedhof in Lübbrechtsen ein Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg? Diese Frage beschäftigt schon seit geraumer Zeit die Samtgemeinde Duingen und den Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Hannover. Eine private Firma aus Berlin wurde jüngst mit der Aufklärung des Verdachtes beauftragt. Die Messungen waren jedoch negativ, eine Sondierung und die anschließende Computerauswertung konnten den Bombenverdacht nicht bestätigen. Dennoch wies die Bezirksregierung darauf hin, daß selbst mit diesem hochsensiblen Erkennungsverfahren für Blindgänger die Gefahr, daß sich auf dem Friedhof doch ein Blindgänger befinde, nicht ganz ausgeschlossen werden könne. Im Laufe des zweiten Weltkrieges wurden Lübbrechtsen und die Nachbarschaft von mehreren Bombenangriffen heimgesucht. Der erste Angriff erfolte am 31. Dezmeber 1942, wobei mindestens dreißig Bomben in der Gemarkung bei der "Ahe" einschlugen. Die schwersten Schäden entstanden bei einem Angriff am 28. Juli 1944. Hierbei wurden, schwere Schäden an Gebäuden und Straßen angerichtet, auch zahlreiche Einwohner wurden schwer verletzt. Beim diesem Angriff wurde auch das Gelände des heutigen Friedhofs getroffen. Damals wurden mehrere Grabstellen völlig zerstört. Im Januar 2000 begann der Lübbrechtser Matthias Baars mit der Befragung von Augenzeugen zu den Ereignissen in den Kriegsjahren in und um Lübbrechtsen. Hierbei stieß er auf einen Augenzeugen, der sich sehr gut an eine Beerdigung aus den 60 er Jahren erinnern konnte. Er gab an, daß beim Ausheben der Grabstelle in den tieferen Erdschichten ein durchgehender Hohlraum (Bombenkanal) befand. Die Beerdigung wurde damals verschoben und einige Tage später an anderer Stelle vorgenommen. Schon damals wurde der Kampfmittelräumdienst beauftragt, der Sache nachzugehen und Untersuchungen des Erdreiches vorzunehmen. Leider sind Schriftstücke, die Aussagen über das Ergebnis geben könnten zwischenzeitlich vernichtet worden. Nachdem Matthias Baars Gespräche mit den Augenzeugen geführt hatte und diese Unklarheiten über den Bombenverdacht gegeben hatten, wendete er sich an die Samtgemeinde. Bei einem "vor-Ort-Termin" mit dem Kampfmittelräumdienst wies Baars auf die Verdachtstelle hin. Im Laufe der Jahre wurden in diesem gesamten Bereich Grabstellen angelegt, so daß es für die Angestellten der Berliner Firma nicht gerade eine angenehme Aufgabe war, hier Bohrungen vorzunehmen.

Es wurde versucht Luftbilder über den Angriff in Lübbrechtsen zu bekommen, leider liegen für diesen Zeitraum (Stand.2000)keine Luftbilder vor.
Im Bestand einer Universität in England, die für die Bearbeitung und die Herausgabe der Luftbilder verantwortlich ist, befinden sich Fotos die bei "low level"*1  Einsätzen erstellt wurden aus dem Jahr 1945.
Da noch lange nicht alle Bilder ausgewertet wurden, bleibt zu hoffen das noch Bilder für den Zeitraum als der Angriff erfolgte in Zukunft in den Archiven gefunden werden.
Zu der Sondierung*2  sei noch zu sagen, dass die Angestellten des Räumdienstes sorgfätig gearbeitet haben.
Es wurde zwischen den Gräbern, auf den Wegen, per Hand gebohrt, sodass die Grabruhe nicht gestört wurde.
Abgelenkt wurde die Sondierung, durch Eisenplatten, die auf den Gräbern liegen.
*1
INFO "Low-Level"
Nach Beendigung der Kampfhandlungen in der Luft und am Boden flogen die Aufklärungsflugzeuge "low level"-Missionen. Diese Bilder wurden aus Höhen zwischen 50 (15) und 500 (150) Fuß (Meter) über Grund und bei Verwendung von Objektiven mit Brennweiten zwischen 150 und 610 mm aufgenommen)
*2
INFO Die Bohrlochsondierung:
Durch Luftbildauswertung wird ein Vermutungspunkt (VP, früher »Verdachtspunkt«) für die Blindgänger festgelegt. Die Lage des VPs wird vor Ort von einem Vermesser eingemessen und gekennzeichnet. In der Regel liegt der endgültige Ruhepunkt des Blindgängers mehrere Meter entfernt von dem Eintrittskrater, der auf dem Luftbild zu sehen war. Deshalb wird ein Bohrlochfeld um die Position des Vermutungspunktes angelegt, um die tatsächliche Blindgängerlage zu bestimmen.

Vor der Bohrlochsondierung wird das Bohrlochfeld von der Oberfläche sondiert. Danach wird das erste Loch ins Erdreich gebohrt.
Sicherheitshalber wird das erste Loch alle 1,5 Meter vorsondiert, damit gegebenenfalls keine Altlasten angebohrt werden. Die notwendige Tiefe der Bohrlöcher richtet sich nach den Bodenverhältnissen, nicht selten sind es ca. 6 Meter.
Anschließend wird ein Kunststoffrohr in das Loch eingelassen, damit dieses nicht wieder zufällt; die Sonde wird dann bis zum Ende des Rohres heruntergelassen. Während die Sonde gleichmäßig herausgezogen wird, werden die Messungen der Sonde im Datalogger aufgezeichnet und gespeichert.
Aus diesen Daten ist die ferromagnetischen Störung des geomagnetischen Feldes erkennbar.
Bei einem ungestörten Feld können die unmittelbar benachbarten Löcher gleich in einem Zug gebohrt werden, ansonsten muss schrittweise wie bei dem ersten Loch vorgearbeitet werden. Letztendlich entsteht ein Raster von Bohrpunkten. Falls ein Bombenblindgänger oder andere Störfaktoren vorliegen, kann anhand der Messungen die Position und Lage des Objektes ermittelt werden, um die Bergung zu vorbereiten.
Wenn auch sehr aufwendig, eine Bohrlochsondierung ist immer noch wirtschaftlicher und risikoärmer als jeden Vermutungspunkt ohne Vorkenntnisse auszugraben.

Messerschmidt ME110

Weitere spektakuläre Ereignisse waren unter anderem der Absturz eines deutschen Flugzeugs  (vermutlich eine Messerschmidt ME110) im Külf zwischen dem Kölleturm und dem Hauptweg Deinsen-Banteln. Die Maschine steckte mit der Nase in der Erde und stand mit dem Heck hochkant in den Bäumen.
Ein weiterer Absturz eines englischen Flugzeugs ereignete sich im Külf oberhalb von Hoyershausen. Die englische Besatzung verbrannte dabei in der Maschine. Die Soldaten wurden auf dem Dehnser Friedhof beerdigt.
Nach Ende des Krieges erfolgte eine Umbettung und die Überführung nach England, dort wurden die Soldaten auf einen Soldatenfriedhof beerdigt.
Ein Amerikanischer Bomber wurde 1944 am Tag über Sibesse angeschossen. Er konnte seinen Flug bis Deinsen fortsetzten. Dort machte er zwischen Deinsen und Lübbrechtsen In der Tegge auf dem Vennekoldschen Acker eine Notlandung. 3 Soldaten sprangen mit dem Fallschirm ab.
Dabei landete einer in Deinsen in einem Baum die beiden anderen auf einem Acker, auf dem gerade Hafer geerntet wurde.
3 weitere Soldaten die sich im Flugzeug befanden verbrannten mit der Maschine. Sie wurden auf dem Deinser Friedhof beerdigt und auch nach dem Krieg umgebettet.
Eine weitere Notlandung einer Messerschmidt Me110 erfolgte in der Nähe von Lübbrechtsen nahe der Scheune von Seeger. Der Pilot konnte sich lebend aus der Maschine retten.
Zwischen Deinsen und Dunsen in höhe der Feldscheune fielen in den 40er Jahren Zahlreiche Bomben. Es heisst, dieses seien "Notabwürfe" gewesen, Bomben die bei den Angriffen auf den Grosstädten übrig geblieben waren. Es gab glücklicherweise keine Verletzten.
Daten de ME110
Bordwaffen: 2x an der Nase 20mm Kanonen, 4x an der Nase 7,92mm MG
1x am Heck 7,92mm MG Spannweite: 16,2m Länge: 12,1m Höchstgeschwindigkeit: 560 km/h
Gipfelhöhe: 32.810 Fuß Einsatzradius: 290 km Treibstoffmenge: 1.270 Liter
Leistung: 2x 1100 PS Gesamtgewicht: 6740 kg
Wenn Sie auch über derartige Ereignisse Auskunft geben können, die den Bereich der Samtgemeinde Duingen betreffen, vielleicht auch über die Bergung des Flugzeugs, welches nahe der Papenteiche versunken war und geborgen wurde, bitte ich Sie sich mit mir in Verbindung zu setzten..
E-Mail:
mbl3221@t-online.de   Tel. 05185-547