Große Bimmelbahn-Rundtour

Ausgangspunkt Bahnhof Duingen

Länge: 8,1 km

Am Bahnhof Duingen bestehen Parkmöglichkeiten. Von hier aus geht man zunächst Richtung Weenzen. Jenseits der Gleise der alte Lokschuppen, der nun eine Betriebswerkstatt beherbergt. Das Gebäude mit den Garagentoren an der Abzweigung Scherzerstraße war die Omnibusgarage der Eisenbahngesellschaft, die parallel auch Busbetrieb anbot. Wir biegen rechts ab bis zur Hauptstraße und folgen dieser auf dem Rad-/Fußweg bis Weenzen. Das hiesige Bahnhofsgebäude ist nur schwer als solches erkennbar, da mit Platten behängt. Hier rechts Richtung Fölziehausen, dann wieder links in die Schulstraße. Dort rechts halten bis zum Ortsende, dann auf einem Feldweg oberhalb der Bahn weiter Richtung Thüste. Bald erkennt man links die noch in Betrieb befindlichen Steinbrüche, wo heute vor allem Werksteine gefördert werden. Wo der Weg an die Bahn herantritt, sieht man links im Gebüsch Reste der Rundbogenmauerung eines Kalkofens. Weit größere Bedeutung für die Herstellung von Branntkalk hatte allerdings Marienhagen, dessen riesige Brüche man in der Ferne erkennt.

In Thüste biegt man in den Ort ein, überschreitet die Gleise am Bahnhof und wendet sich gegenüber des Sportplatzes wieder Richtung Duingen. Die Bahnhofsgaststätte Sonnemeyer hat im Saal übrigens ein sehenswertes Deckengemälde aus dem Jahr 1900.

Vor der Firma Formadur ist noch das Planum eines Anschlussgleises im Gelände zu sehen. Bis Ende der sechziger Jahre bestand hier die Brikettfabrik der Gewerkschaft Humboldt, zu der ein schmalspuriges Gleis aus den Abbaubereichen führte. 

Vor dem Wald ist auf der Kuhweide noch ein Einschnitt zu sehen, durch den das Gleis führte. Auf dem ehemaligen Gleiskörper gehen wir in den Wald hinein bis zu einer baufälligen Betonbrücke. Hinter der Holzwand am jenseitigen Saaleufer liegt der Campingplatz Humboldtsee, ehemals Betriebsbahnhof. Wir machen einen Abstecher nach rechts zur alten Bergmannssiedlung oder wenden uns direkt links, ohne die Saale zu überschreiten, auf dem Uferweg in Richtung Weinbergersee. Vom Auslauf des Sees in die Saale hat man einen wunderschönen Blick über das idyllische Gewässer, doch unser Weg verläuft schon 50 Meter vorher steil links hinauf. Im weiteren Verlauf passieren wir einige Tafeln des geologischen Lehrpfads. Es bietet sich ein interessanter Einblick in die Sandgrube, und an einer Steilwand sind die übereinanderliegenden Sand- und Kohleschichten zu bewundern. Am Parkplatz Haidkopf angelangt, muss man ein Stück an der B240/Bruchstraße entlang Richtung Duingen wandern. Hinter dem Sandwerk verläuft ein bequemerer Fußweg rechts parallel zur Straße. Diesem folgt man bis zum Ende am Alten Sportplatz und geht links über die Triftstraße zum Ausgangspunkt zurück.